ArztbesuchProfessionelle Hilfe – Therapiemöglichkeiten des Arztes

Bei schmerzhaften nächtlichen Wadenkrämpfen ist der Gang zum Arzt in jedem Fall gerechtfertigt. Schon beim ersten Auftreten ist Ihr Arzt der richtige Ansprechpartner, um ein sinnvolles Vorgehen abzuklären. Ihrem Arzt stehen bei unklaren Ursachen und ausbleibendem Erfolg einer Selbstbehandlung wirksame Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. So kann Ihnen effektiv geholfen werden!

Das Arzt-Patienten-GesprächWelche Informationen braucht Ihr Arzt?

Es kann hilfreich sein, sich auf das Gespräch mit dem Arzt vorzubereiten. So müssen Sie nicht lange überlegen, sondern haben die Antworten gleich parat. Sie sollten Ihrem Arzt möglichst genau schildern, wann und wie oft die Wadenkrämpfe auftreten. Dazu gehört unter anderem, wie die Krämpfe sich äußern, was Sie dagegen bereits unternehmen, wie lange die Krämpfe anhalten und welche Muskeln genau sich verhärten. Sollten in Ihrer Familie bereits Wadenkrämpfe vorkommen, teilen Sie dies Ihrem Arzt ebenfalls mit. Selten kann eine erblich bedingte Nerven- oder Muskelstörung der Auslöser für die Wadenkrämpfe sein.

Welcher Arzt kann helfen?

Erster Ansprechpartner bei schmerzhaften nächtlichen Wadenkrämpfen ist Ihr Hausarzt. Dieser ist in der Regel mit Ihrer Krankengeschichte, eventuell vorliegenden Erkrankungen und den Medikamenten, die Sie einnehmen, vertraut. Ggf. wird er Sie an einen Facharzt überweisen.

Ihre körperlichen Aktivitäten, Ihre Trink- und Ernährungsgewohnheiten, ebenso Ihr Alkohol- und Tabakkonsum – all diese Faktoren können nächtliche Krämpfe begünstigen. Auch wenn es auf den ersten Blick vielleicht nicht wirklich relevant scheint: Teilen Sie es Ihrem Arzt auch mit, wenn Sie in der letzten Zeit vermehrt geschwitzt haben oder häufig Wasser lassen mussten. Das Gleiche gilt für (Brech-)Durchfälle.

 

  • Familiäre Veranlagung für Wadenkrämpfe
  • Bisherige bzw. vorhandene Erkrankungen (z. B. Nieren- oder Darmerkrankungen, Stoffwechselerkrankungen, orthopädische Probleme)
  • Sonstige Beschwerden (z. B. häufiges Auftreten von Durchfall, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, starke Müdigkeit o. Ä.)
  • Bisherige Operationen

Dokumentation im Schmerz­tagebuch

Als zusätzliche Vorbereitung für den Arzttermin können Sie das Schmerztagebuch zur Dokumentation nutzen – einfach ausdrucken und gewissenhaft Anzahl, Dauer und Schmerzstärke Ihrer nächsten nächtlichen Wadenkrämpfe eintragen und zum Arztbesuch mitbringen. Dies hilft Ihnen und Ihrem Arzt, die Intensität Ihrer Krämpfe zu beurteilen und eine geeignete Therapie zu finden.

Mögliche Untersuch­ungen durch den Arzt

Oft kommt es im Anschluss an das Arztgespräch zu einer eingehenden Untersuchung. Es ist möglich, dass der behandelnde Arzt auch die Blutwerte bestimmen möchte. Diese zeigen, ob zu wenige oder zu viele Elektrolyte wie Magnesium, Kalzium oder Natrium im Körper vorhanden sind. Auch die Leber- und Nierenwerte sowie der Blutzucker können dazu beitragen, die Ursache der Wadenkrämpfe herauszufinden. Eine Hormonuntersuchung bietet sich manchmal ebenfalls an. Mit dieser Methode lassen sich z. B. Schilddrüsenerkrankungen erkennen.

Ursachen

Häufig sind die Ursachen der Wadenkrämpfe unklar – das kann sehr frustrierend und belastend sein.

Selbst­hilfe

Bei gelegentlichen Krämpfen kann sich die Durchführung einiger einfacher Übungen lohnen.

Service

Finden Sie hier hilfreiche Materialien, die Sie im Alltag und bei der Therapie unterstützen.