Selbsthilfe bei nächtlichen Wadenkrämpfen

Bei akuten Wadenkrämpfen heißt es: Aktiv werden! Hier finden Sie bewährte Tipps gegen Wadenkrämpfe auf einen Blick.

Selbsthilfe bei nächtlichem Wadenkrampf

Für gelegentliche Wadenkrämpfe, d.h. die Wadenkrämpfe, die nur einmal oder nur sehr selten auftreten, gibt es Übungen und Taktiken, die Sie selbst anwenden können.
Bei akuten Krämpfen können Sie Folgendes tun:

Die vier „B“: Hilfe beim akuten Krampf

Beugen: Umfassen Sie die Zehen und ziehen Sie die Zehen nach oben. Das Dehnen des Unterschenkels kann helfen, den Krampf zu beenden.
Bearbeiten: Auch ein leichtes Massieren der verkrampften Muskulatur bringt Linderung – die Muskulatur wird gelockert, die Durchblutung gesteigert.
Bewegen: Tritt der Krampf im Liegen auf, stehen Sie zügig auf und laufen Sie umher. Dies steigert die Durchblutung und lockert die Muskulatur.
Brausen: Der Wechsel von kaltem und warmem Wasser regt die Durchblutung an und hilft, den Krampf zu lösen.
Vorbeugende Hilfe vor Wadenkrämpfen (und anderen Muskelkrämpfen):

Die drei „S“: Zur Krampf-Vorbeugung 

Zur Krampf-Vorbeugung - Stretching

Stretching

Schon dreiminütiges Stretching vor dem Schlafengehen hilft Menschen, die nächtliche Wadenkrämpfe plagen, ihre Muskulatur zu entspannen.
Salze: Nach dem Sport und durch starkes Schwitzen gehen viele Mineralsalze verloren. Die schnellste Hilfe: Füllen Sie die Mineralsalze mit isotonischen und elektrolythaltigen Getränken wieder auf. Das kann ein alkoholfreies Bier oder ein Glas Orangensaft mit einer Prise Salz sein.
Schuhwerk: Auslöser der Wadenkrämpfe können auch falsches Schuhwerk oder eine Fehlstellung der Füße sein, wodurch die Muskulatur überanstrengt wird. Hier können z.B. Einlagen Abhilfe schaffen.
Bei sehr starken Krämpfen und / oder wenn die nächtlichen Muskelkrämpfe häufiger auftreten, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen. Nur so lässt sich der Grund für die Beschwerden herausfinden und kann eine geeignete Therapie gefunden werden.
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